The New Pornographers
»Whiteout Conditions«

Magazin Die Dietrich – 06.April 2017 / Anuschka Wienerl

Steril und ohne erkennbaren Stil kommt das siebte Studioalbum der kanadischen Band mit dem schlüpfrigen Namen daher.

Die Band um Frontmann A.C. Newman werkelt seit ihrer Gründung 1999 in wechselndem Line-up immer eher abseits des Scheinwerferlichts. So richtig auf dem Schirm hat man sie mittlerweile kaum mehr.

An den Erfolg ihrer Landsleute Arcade Fire oder Broken Social Scene kamen sie trotz solider Veröffentlichungen nie heran. Ähnlich verhält es sich mit »Whiteout Conditions« – diese Platte tut nicht weh und ist nicht verachtenswert, interessiert aber auch nicht wirklich. Trotz guter Momente wie im Opener

»Play Money« oder in »Colosseum« überzeugt das Album im Ganzen nicht, zu austauschbar wirkt dieser glattgebügelte und gefällige Indie-Pop. Das synthiepoppige »Whiteout Conditions« erinnert an eine weichgespülte Version von The Killers, die Ballade »We’ve Been Here Before« gerät schwülstig statt bewegend.

Hängen bleibt aber kein einziger Song.