AMERICAN MUSIC AWARDS 2016

Magazin Die Dietrich/ 21.November 2016

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Looks From the 2016 American Music Awards

Hätte es einen Preis für das freizügigste Kleid des Abends gegeben, hätte sie ihn definitiv gewonnen: Chrissy Teigen ließ bei den American Music Awards in Los Angeles tief blicken. Das Model trug eine schwarze Robe, die zwar hochgeschlossen, dafür weiter unten umso offenherziger war. Zwei tiefe Schlitze bis zum Bauch offenbarten nicht nur ihren trainierten After-Baby-Body, sondern vor allem auch das, was nicht vorhanden war: ein Höschen.

Stecknadeln sollten das Kleid wohl an den pikanten Stellen einigermaßen zusammenhalten, verfehlten ihre Aufgabe jedoch. So offenbarte die junge Mutter teilweise ihre Scham, als sie auf dem roten Teppich für die Fotografen posierte. Ob beabsichtigt oder nicht, bleibt Interpretationsraum. Teigen begleitete ihren Ehemann John Legend, der an diesem Abend seinen Song „Love Me Now“ präsentierte und in der Kategorie „Collaboration of the Year“ nominiert war. Das Paar lernte sich 2007 kennen und heiratete 2013. Im April 2016 kam ihre gemeinsame Tochter Luna zur Welt.

Und unsere Heidi Klum war ja geradezu bieder! Komplett in Gold erschien sie nämlich zur Verleihung der American Music Awards. Das Model trug einen gold-glänzenden Jumpsuit im Retro-Look der Marke „Wolk Morias“, der mit einem grün- und orangefarbenen Blümchenmuster verziert war. Der Einteiler im Schnitt einer Schlaghose brachte ihre langen Beine hervorragend zur Geltung. Goldene Plateau-Sandaletten unterstützten dies. An ihrer rechten Hand funkelte ein großer Ring -hatte der was zu bedeuten?
Anyway: Manchmal stimmt der Spruch „Weniger ist mehr“ nur bedingt. Frau Teigen wäre auch mit Schlüpfer und einer Sicherheitsnadel mehr durchaus positiv aufgefallen. Und das nicht nur wegen ihres Gatten.

Moderiert wurde das Spektakel um den Musikpreis, bei dem alljährlich die Fans per Internet-Abstimmung ihre Gewinner wählen, von US-Model Gigi Hadid und Comedian Jay Pharoah. Die beiden führten nicht nur durch den Abend sondern begeisterten das Publikum außerdem gleich zur Eröffnung mit einer Parodie des künftigen Präsidentenpaares Donald und Melania Trump. Auf Twitter erntete Hadid für ihre Imitation der aus Slowenien stammenden First Lady in spe allerdings teilweise harsche Kritik.
Hochgelobt wurde hingegen Ariana Grande. Die 23-Jährige räumte in der Königskategorie der AMAs ab und darf sich nun als „Künstler des Jahres“ bezeichnen. Sie setzte sich dabei gegen Justin Bieber, Selena Gomez, Rihanna und Carrie Underwood durch. Im Jahr zuvor hatten sich One Direction über die Auszeichnung freuen dürfen.
Was sonst noch geschah …

Drake, der mit zwölf Nominierungen zuvor einen Rekord in der Geschichte der American Music Awards zu verbuchen hatte, räumte schließlich drei Preise ab – in den Kategorien „Beliebtester Rap-Künstler“, „Beliebtestes Rap-Album“ und „Beliebtester Rap-Song“. Justin Bieber ging zwar mit weniger Nominierungen ins Rennen der AMAs, durfte aber am Ende trotzdem mehr Preise als Drake mit nach Hause nehmen: Der Kanadier gewann in den Kategorien „Beliebtester Pop-/Rock-Sänger“, „Beliebtestes Pop-/Rock-Album“, „Beliebtester Pop-/Rock-Song“ und „Video des Jahres“. Seine Ex-Freundin Selena Gomez wurde hingegen zur beliebtesten Pop-Rock-Sängerin gewählt.
Im Andenken an den im April 2016 verstorbenen Prince wurde dem legendären Musiker posthum ebenfalls ein Award verliehen. Sein Soundtrack zum Film „Purple Rain“ aus dem Jahr 1984 setzte sich gegen die musikalische Untermalung aus „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ und „Suicide Squad“ durch. 2015 hatte Prince bei den American Music Awards selbst noch einen Preis überreicht.

Über weitere Trophäen durften sich unter anderem Blake Shelton, Carrie Underwood, Rihanna, Chris Brown, Twenty One Pilots, Adele, Enrique Iglesias und Beyoncé freuen.
Für Stimmung und Showeinlagen zwischen den Verleihungen der Trophäen war ebenfalls für gute Laune gesorgt. Bruno Mars durfte die AMAs 2016 beispielsweise mit seinem neuen Song „24K Magic“ eröffnen, außerdem rockten Ariana Grande und Nicki Minaj zusammen mit einem ganzen Haufen oberkörperfreier Männer mit dem Song „Side to Side“ die Bühne. Als weiterer Act des Abends feierte die Band Green Day mit ihrem neuen Song „Bang Bang“ ein kleines Comeback.

 

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Quelle: n-tv.de , soe
Getty