INTERVIEW mit Sebastian Fitzek und seinem neuen Buch

“ FISCHE, DIE AUF BÄUME KLETTERN „

Fische, die auf Bäume klettern: Ein Kompass für das große Abenteuer namens Leben

Die Dietrich / Anuschka Wienerl 15. März 2019

Am 20. März 2019 erscheint mit „Fische, die auf Bäume klettern“ ein sehr persönliches Buch von Sebastian Fitzek, sein erstes Sachbuch, welches er seinen Kindern, den wichtigsten Menschen in seinem Leben widmet.

Die Idee zum Interview mit Sebastianb Fitzek zu “ Fische die auf Bäume klettern “ kam über seine PR Agentin Sabine Rabow.
Nach´einigen ersten Informationen zum Buch hat es mich sofort mitgerissen. .
So sehr, dass gleich eine Nachtschicht eingelegt wurde um uns Intensiv mit dem Buch zu beschäftigen.
So entstanden in der selben Nacht noch unsere Interview Fragen an Sebastian Fitzek .

Interview Beginn

Die Dietrich: Was fällt Dir zu dem Spruch “ Der Weg ist das Ziel “ ein?
Ich halte von solchen Lebens-Sinnsprüchen nicht so viel. Was soll das heißen?

Das ist genauso wie „Leb jeden Tag, als wenn es dein letzter wäre“. Dann würde aber das schöne Gefühl der Vorfreude wegfallen. Oder man würde furchtbar fett werden, weil man ja täglich seine Henkersmahlzeit zu sich nehmen müsste. „Der Weg ist das Ziel“ soll vielleicht trösten, und dafür ist der Spruch dann auch gut, wenn er hilft. Vielleicht soll das sagen, dass das ganze Leben eine Entwicklung ist?

Die Dietrich: Welche Abenteuer erleben Kinder anders als Erwachsene?
Ich denke alle, denn sie sind unvorbelastet, unvoreingenommen und damit unvorsichtig und probieren alles aus. Das geht vielen Erwachsenen, wenn sie nicht aufpassen, mit immer mehr Erfahrung leider verloren.

Die Dietrich: In den letzten Jahren sind eine Vielzahl an Ratgebern erschienen, glaubst Du das unsere Gesellschaft nach Antworten und Rat sucht?
Ich denke, wir suchen immer nach Antworten, das liegt in der Natur des Menschen. Und je mehr in der Welt passiert und unerklärlich ist, wie zB die politische Situation in Europa oder Amerika, umso mehr. Wobei mein Buch kein Ratgeber ist. Eher tatsächlich ein Kompass. Wenn man weiß, wo es lang geht, kann man justieren. Mein Buch soll zum Reflektieren anregen, es ist kein „Ich bastle mir das perfekte Leben“-Baukasten. Es ist als Kompass gedacht, der die Richtung anzeigt, in die man gehen möchte. Wenn man nicht weiß, wohin man will, dann nützt auch der Kompass nichts.

Die Dietrich: Braucht es Mut um sich auf eine Abenteuer Reise zu begeben?
Auf alle Fälle. Wir verlassen nicht gern Gewohntes, weil es uns Sicherheit gibt. Es braucht eine große Portion Mut, um etwas Neues zu beginnen. Aber sonst bleibt das Leben auch stehen. Daher lebe ich nach der 80/ Regel, 80 Prozent das tun, sich da bewegen. was man kennt, 20 Prozent etwas anders ausprobieren.

Die Dietrich: Ist der stetige Zeitmangel vieler Menschen, ein verlust von Freiheit?
Ich würde sagen ja, denn für mich bedeutet Zeit Freiheit, das zu tun, was ich möchte. Wenn ich so unter Stress bin, dass ich das nicht mehr kann, dann ist das ein Verlust.

Die Dietrich: Hast Du zu Beginn eines Buches, auch schon das Ende (Ausgang) im Kopf?
Ja, schon. Es gibt da erst eine Idee, die lange bei mir anklopfen muss, bis ich nicht mehr anders kann, als mich mit ihr ausführlicher zu beschäftigen. Dann bau ich eine Art Gerüst für die Handlung, das Exposé. Wobei es passieren kann, dass ich ein Ende im Kopf habe, das meine Figuren nicht mitmachen. Die entwickeln sich nämlich tatsächlich während des Schreibens zu eigenständigen Protagonisten und machen dann, was sie wollen.

Die Dietrich: Wie entstand der Titel zum Buch?
Er ist abgewandelt von einem Zitat von Einstein: „Jeder ist ein Genie, aber wenn du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sich sein ganzes Leben lang dumm vorkommen“. Und ich ergänze: Lasst euch umgekehrt auch nicht davin abhalten, auf einen Baum zu klettern, nur weil andere euch für einen Fisch halten. Hört nicht auf diejenigen, die euch sagen `Das geht nicht, das kannst du nicht` Seid Fische, die auf Bäume klettern wollen!

Die Dietrich: Nimmst Du für Deine Bücher viele Inspirationen aus Deinem Altag?
Also für Fische ja ausschließlich. Ich habe für dieses Buch mein ganzes Leben überdacht und einen Standpunkt zu den für mich wichtigen Dingen markiert. Und bei den Thrillern auch, ganz klar, die Grundidee hat immer mit der Realität zu tun.

Die Dietrich: Wie geht man mit negativen Reisen am besten um?
Eines weiß ich sicher: Misserfolg ist die Regel, Erfolg die Ausnahme. Also am besten nicht daran hängenbleiben, aufstehen und weitermachen.

Die Dietrich: Wie überwindet man Unsicherheiten am besten?
Das ist sicher unterschiedlich. Ich war als kleiner Junge sehr ängstlich und zurück haltend, auch später noch hab ich meine Nase nicht ganz so weit heraus gesteckt: Als Schlagzeuger war ich in der 2. Reihe, im Radio war ich nicht Moderator, sondern Redakteur, mein erstes Buch wollte ich unter Pseudonym schreiben. Ich überwinde Unsicherheiten am besten tatsächlich durch Übung und wenn ich etwas mache, wovon ich wirklich überzeugt bin.

Die Dietrich: Womit treiben wir uns an?
Viele Leute wählen eher das sichere Elend, als das unsichere Glück. Ich glaube aber, dass das Wichtigste ist, etwas zu machen! Nichts unterlassen. Wenn man etwas unterlässt, hilft es uns nicht weiter.

Die Dietrich: Wie viel Freiheit brauchen Kinder?
Das ist eine große Frage. Natürlich sage ich erst einmal, alle Freiheit der Welt! Denn ich möchte, dass meine Kinder selbstbestimmt leben, entscheiden, dafür benötigen sie Freiheit. Dem entgegen steht die Sorge, die man als Eltern hat. Soll ich mein Kind per Handy auf dem Heimweg kontrollieren, aus Angst, das ihm etwas passiert?

Die Dietrich: Wie erkennt man sein Glück?
Durch probieren. Bei mir zum Beispiel waren es meine ersten Schritte, die Tiermedizin, das Tennisspielen oder Musikmachen nicht. Jeder sollte für sich erst herausfinden, was glücklich macht und am besten damit Geld verdienen. Ohne dabei wehzutun. JK Rowling hat sich nicht überlegt, wie sie zur bestbezahlten Autorin der Welt werden kann, als sie über Harry Potter schrieb. Und George Clooney wollte auch nur einen Tequila machen, der ihm schmeckt. Dann hat er ihn für 700 Millionen Dollar verkauft. Ich glaube Glück kann man nicht planen. Ich habe im Lauf des Lebens einige Menschen kennengelernt, die darunter leiden, dass sie sich zu hohe Ziele gesetzt haben. Die kriegen Depressionen, wenn sie nur auf Platz 7 landen.

Die Dietrich: Wie würdest Du das Wort Glück für Dich definieren?
Das ist bei mir stimmungsabhängig. Ich will nicht sagen, dass ich manisch-depressiv bin, aber meine Stimmung kann im Lauf eines Tages extreme Ausschläge haben. Momentan merke ich, dass ich Wetterabhängig werde, früher war mir Wetter so was von egal. Heute kann es mich schon glücklich machen, wenn ich gesund bin und die Sonne scheint.

Die Dietrich: Vielen Dank erstmal für dein Buch „Fische, die auf Bäume klettern“ denn es macht das runterfallen sich ein wenig einfacher.. Und gibt vielen Menschen Mut es einmal zu versuchen. Meine Gedanken bei der Vorbereitung des Interviews waren ..
“ Versuchen ist schon können „
„Große Menschen sollten kleines gemeinsam Größer machen“

Vielen Dank auch an PR Agentin Sabine Rabow, für eine großartige zusammenarbeit und eine erstklassige Betreuung..
„Unkompliziert, engagiert, Offen und mit dem Herzen dabei!“
PR und Journalimus gehen respektvoll, kreativ, offen und mit Leidenschaft Hand in Hand.
Nur so kann ein Mehrwehrt entstehen.
Vielen Dank dafür..

Inhalt zum Buch “ Fische, die auf Bäume klettern“ 

Ein Kompass für das große Abenteuer namens Leben

Bestsellerautor Sebastian Fitzek mit seinem bisher ersten Sachbuch, erzählt in spannenden persönlichen Episoden, was im Leben wichtig ist und wie ein glücklicher Lebensweg gelingen kann.
Sebastian Fitzek stellt sich in diesem Buch den existentiellen Fragen: Was zählt im Leben? Wie findet man sein Glück? Welche Lebensziele sind richtig? Was lernt man aus Niederlagen? Und wie geht man mit seinen Mitmenschen um? In spannenden persönlichen Episoden erzählt er, was im Leben wichtig ist und wie ein glücklicher Lebensweg gelingen kann.
Inspiriert wurde Sebastian Fitzek zu diesem Buch durch seine Rolle als Vater – und die Frage, was er seinen Kindern für das Leben mitgeben würde, wenn ihm nicht mehr viel Zeit bliebe. Und so ist „Fische, die auf Bäume klettern“ das sehr persönliches Vermächtnis eines Vaters an seine noch jungen Kinder – und ein Buch für alle, die Halt suchen und sich der Werte, die ihnen wichtig sind, vergewissern möchten.


 

Hier erfahrt ihr mehr in einem persönlichen Video von Sebastian Fitzek