Fashion Photography &

Interview mit  Photographer Felix Krüger

 

Magazin Die Dietrich – 05.Januar 2017
www.felixkrueger.com

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Das Interview

mit  Photographer Felix Krüger

Die Dietrich: Dein Stil in drei Worten?
Felix: Neo. Nordic. Northamerican.

Die Dietrich: Ist es als Fotograf wichtig, technisch auf dem neuesten Stand zu sein?

Felix: Einerseits ja, andererseits nein. Natürlich gibt es Rahmenbedingungen, an die sich jeder halten muss, wenn er auf einem bestimmten Level arbeiten möchte. Das beinhaltet alleine schon die Größe der Daten, die dem Kunden zur Verfügung gestellt werden müssen. Es ist jedoch fatal von der Technik abhängig zu sein à la ich kann erst anfangen mein Projekt umzusetzen, wenn ich dieses oder jenes Objektiv besitze. Das ist natürlich leicht gesagt, jedoch sollte man bedenken, dass nötiges Equipment gemietet werden kann.

Die Dietrich: Und welches Equipment benutzt du?
Felix: Meistens fotografiere ich mit der 5D Mark II oder der Panasonic GF-2. Privat knipse ich meist analoges Kleinbild.

Die Dietrich: Du beschäftigst dich mit Fashion- und Peoplefotografie. Wäre Stillfotografie auch eine Option für dich oder bevorzugst du die Arbeit mit Models?

Felix:
Die Arbeit mit Menschen hat andere Herausforderungen als die mit Objekten. Ich habe Erfahrungen in beiden Bereichen. Der Fokus hingegen liegt ganz klar bei Fashion und People. Stills sind ein weites Feld: Licht spielt eine große Rolle, Kontraste, Formen, Aura.

Die Dietrich: Welche Fotografen haben dich beeinflusst?
Felix: Ich könnte jetzt eigentlich alle großen Knipser aufführen Terry Richardson, Jürgen Teller und natürlich Helmut Newton und Richard Avedon. Aber stärksten haben mich tatsächlich all diejenigen beeinflusst, bei denen ich, mal lang mal kurz, assistierte. Auf diese Erfahrungen, auf das Handwerk, das von ihnen gelernt habe, stützt sich meine tägliche Arbeit. Von Jo van den Berg bis hin zu Paul Ripke.

Die Dietrich: Und außerhalb der Manege? Arbeitest du an eigenen Projekten?

Felix: Eigene Projekte sind mir sehr wichtig, jedoch habe ich relativ früh mit kommerziellen Arbeiten begonnen. Das heißt, ich lebe von meinem Beruf und kann nicht ausschließlich das fotografieren, was ich möchte. Selbstverwirklichung und Auftragsarbeiten stehen in einem Spannungsverhältnis zueinander. Dennoch sind die persönlichen Strecken enorm wichtig. So kann ich meinen Kunden zeigen, was ich kann.

Die Dietrich: Welche Wirkung sollen deine Bilder haben?

Felix: Ich mag ästhetische Bildkompositionen. Es muss nicht immer alles schockieren und plakativ sein. Eine vielleicht erhabene Anmutung gepaart mit der flüchtigen Magie des Augenblicks, wäre beispielsweise eine ansprechende Wirkung.

 

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