„Hessen-Oscars“ in der Alten Oper

Der Hessische Film- und Kinopreis 2018

 

Die Dietrich- Ramona Haas/ Anuschka Wienerl 12.Oktober 2018

Willkommen zum Hessischen Film- und Kinopreis 2018 in der Alten Oper!
In Frankfurt am Main sind am 12.10.2018 die Hessischen Film- und Kinopreise verliehen worden ,unter Anwesenheit eines großen Aufgebots der deutschen Filmbranche.
Die Dietrich , war zu Gast beim Hessischen Film und Kinopreis der bis in die frühen morgen Stunden in der alten Oper in Frankfurt gefeiert wurde.
Im Zeichen von 70 Jahren Menschenrechte schlendern die Promis über den Roten Teppich. Das Motto der diesjährigen Buchmesse und des Hessischen Filmpreises
„70 Jahre Menschenrechte“
Zahlreiche Prominente waren zu diesem Anlass in die alte Oper nach Frankfurt gekommen unter ihnen Matthias Brandt, Volker Bouffier, Hannelore Elsner, Ina Paule Klink, Christian Petzold, David Rott, Esther Schweins, Luise Bähr, Michael Madson, Dennenesch Zoude, Esther Schweins, Golo Euler, Thomas Schmauser, Pegah Ferydoni , Dunja Hayali uvm.

Moderiert wurde die Verleihung bereits zum 3. Mal von Moderator und Schauspieler Jochen Schropp.
Der deutsche Schauspieler Matthias Brandt ist bei der Verleihung des Hessischen Film- und Kinopreises mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet worden. Der 57-Jährige nahm die nicht dotierte Auszeichnung am Freitagabend in der Alten Oper in Frankfurt persönlich entgegen.
Der jüngste Sohn des früheren deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt (1913-1992) spielt im Münchner „Polizeiruf 110“ den Hauptkommissar Hanns von Meuffels. Zu den beruflichen Stationen des gebürtigen Berliners gehören das Wiesbadener Staatstheater und das Frankfurter Schauspiel. Den mit 7500 Euro dotierten Newcomer-Preis erhielt die Produzentin und Filmemacherin Isabel Gathof („Moritz Daniel Oppenheim“).

In der Kategorie „Beste Schauspielerin“ wurde Lena Urzendowsky für ihre Leistung im Fernsehfilm „Der große Rudolph“ geehrt. Die 18-jährige Berlinerin (Jahrgang 2000) durfte sich schon 2017 über den Grimme-Preis freuen. Damals für ihre Rolle als Opfer eines perfide eingefädelten sexuellen Missbrauchs im ARD-Film „Das weißen Kaninchen“.

Als „bester Spielfilm“ wurde „Arthur & Claire“ des Regisseurs Miguel Alexandre ausgezeichnet.
Der „beste Dokumentarfilm“ war nach Meinung der Jury „Die Akte Oppenheimer“ der Regisseurin Ina Knobloch.
Insgesamt ist der Hessische Film- und Kinopreis mit 247.500 Euro und damit rund 50.000 Euro höher dotiert als im vergangenen Jahr. Damals hatte Ulrich Tukur den Ehrenpreis erhalten.

Den Preis als bester Schauspieler, gewann der Münchner Film- und Theaterschauspieler Thomas Schmauser, für seine Leistung im Fehrnsehfilm “ Der große Rudolph“
Der 45-Jährige überzeugte die Jury als exzentrischer Modezar. Und zwar in der ARD-Filmsatire „Der große Rudolph“ von Alexander Adolph aus dem Jahr 2018. Schmauser spielt den verstorbenen Münchner Modedesigner Rudolph Moshammer.

Hollywoodstar Michael Madsen – genau, der aus den Tarantino-Filmen wie „Reservoir Dogs“ oder „Kill Bill“ – ist auch da. Mit Frau und – na klar – Cowboyhut. Und zwar um den Kinokulturpreis für gewerbliche und nichtgewerbliche Kinos an die hessischen Kinoprogrammmacher zu vergeben. „Und mal meine Frau auszuführen“, sagt er und lacht. Gerade hat er wieder mit Tarantino gedreht.

In „Once upon a Time in Hollywood“, da spielt er neben Brad Pitt und Leonardo DiCaprio. Frankfurt mag Madsen nach eigenem Bekunden übrigens sehr. „Coole Stadt und tolles Wetter.“ Fast wie L.A.

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Ramona Haas und Anuschka Wienerl