BIOGRAPHY FROM MARGGOT ROBBIE “ DIE TOLLKÜHNE „

Die Dietrich / Anuschka Wienerl 16.Februar 2019

Mit 16 hat sie drei Jobs, mit 17 spielt sie ihre erste Rolle, mit 18 sagt sie, sie will nach Hollywood. Jetzt, mit 27, ist Margot Robbie für den Oscar nominiert. Von Christoph Amend
Den Moment, der ihre Karriere für immer verändert hat, hatte Margot Robbie nicht geplant. Vor sechs Jahren wird sie zu einem Casting geladen für eine Rolle an der Seite von Leonardo DiCaprio, Regie Martin Scorsese. Der Film: The Wolf of Wall Street.

Margot Robbie spricht vor als verführerisch-berechnende Ehefrau eines betrügerisch-berechnenden Investmentbankers, gespielt von DiCaprio. Im Drehbuch ist die Rolle als „hottest blonde ever“ beschrieben, so flach und karikaturenhaft, dass Robbie zunächst gar nicht weiß, wie sie die Rolle anlegen soll. Aber, denkt sie sich, man bekommt nicht alle Tage eine Einladung von Martin Scorsese, um für eine Rolle an der Seite von Leonardo DiCaprio vorzusprechen.

Also reist Robbie nach New York, trifft Scorsese und DiCaprio und spricht als eine von vielen Bewerberinnen für die Rolle vor. Und dann passiert es. Margot Robbie knallt Leonardo DiCaprio eine. Und wie. Dabei steht die Ohrfeige nicht im Drehbuch. „Das war eine außerkörperliche Erfahrung“, sagt Margot Robbie heute. Sie habe sich plötzlich von außen spielen gesehen, in der Szene mit DiCaprio. „Ich hatte die Ohrfeige nicht geplant, aber die Situation zwischen uns ist derart eskaliert, dass ich dachte: Genau das würde diese Frau jetzt tun.“
Die Ohrfeige sitzt, nicht nur in DiCaprios Gesicht. Martin Scorsese hat danach einmal erzählt: „Das war eine Improvisation, die uns alle beeindruckt hat.“ Margot Robbie bekommt die Rolle, die Frau des Wolf of Wall Street ist ihr Durchbruch in Hollywood.

Ein Hotelzimmer in Berlin-Mitte, Mitte Januar. Margot Robbie hat es sich bequem gemacht, die dunklen High Heels, die sie gerade noch für die Fotoaufnahmen getragen hat, hat sie schon wieder ausgezogen. Sie sitzt jetzt im Schneidersitz auf dem Sofa. Die blonden Haare sind streng zurückgekämmt, sie trägt einen schwarzen Rollkragenpullover, eine dunkelgrüne Hose und große, runde Kreolen. „Die Rolle in The Wolf of Wall Street war meine Einführung in die amerikanische Filmindustrie“, sagt sie. „Und deshalb wurden mir danach nur solche Rollen angeboten.“ Einmal „hottest blonde ever“, immer „hottest blonde ever“. Sie verzieht das Gesicht. „Nicht nur das. Ich spiele in dem Film ja außerdem eine Frau mit Kindern, also dachten alle Leute in Hollywood, dass ich schon über dreißig bin. Ich musste dann immer sagen, nein, nein, ich bin wirklich erst 23!“ Ihr wird klar: „Ich muss jetzt dringend junge Frauen spielen, sonst ist meine Zeit als Schauspielerin auf ein paar Klischees und wenige Jahre reduziert.“
Sie spielt also in Blockbuster-Produktionen wie Tarzan (ein Flop) und Suicide Squad (ein Hit) mit, junge Frauenrollen, die zwar weit weg sind von DiCaprios Ehefrau, aber auch weit weg von dem, was Margot Robbie eigentlich spielen will. Sie weiß, sie muss es selbst in die Hand nehmen.

„Ich habe mich auf die Jagd nach Rollen gemacht, die mir andere nicht geben wollten.“

Den Moment, der ihre Karriere für immer verändert hat, hatte Margot Robbie nicht geplant. Vor sechs Jahren wird sie zu einem Casting geladen für eine Rolle an der Seite von Leonardo DiCaprio, Regie Martin Scorsese. Der Film: The Wolf of Wall Street.
Margot Robbie spricht vor als verführerisch-berechnende Ehefrau eines betrügerisch-berechnenden Investmentbankers, gespielt von DiCaprio. Im Drehbuch ist die Rolle als „hottest blonde ever“ beschrieben, so flach und karikaturenhaft, dass Robbie zunächst gar nicht weiß, wie sie die Rolle anlegen soll. Aber, denkt sie sich, man bekommt nicht alle Tage eine Einladung von Martin Scorsese, um für eine Rolle an der Seite von Leonardo DiCaprio vorzusprechen.

Also reist Robbie nach New York, trifft Scorsese und DiCaprio und spricht als eine von vielen Bewerberinnen für die Rolle vor. Und dann passiert es. Margot Robbie knallt Leonardo DiCaprio eine. Und wie. Dabei steht die Ohrfeige nicht im Drehbuch. „Das war eine außerkörperliche Erfahrung“, sagt Margot Robbie heute. Sie habe sich plötzlich von außen spielen gesehen, in der Szene mit DiCaprio. „Ich hatte die Ohrfeige nicht geplant, aber die Situation zwischen uns ist derart eskaliert, dass ich dachte: Genau das würde diese Frau jetzt tun.“
Die Ohrfeige sitzt, nicht nur in DiCaprios Gesicht. Martin Scorsese hat danach einmal erzählt: „Das war eine Improvisation, die uns alle beeindruckt hat.“ Margot Robbie bekommt die Rolle, die Frau des Wolf of Wall Street ist ihr Durchbruch in Hollywood.

Ein Hotelzimmer in Berlin-Mitte, Mitte Januar. Margot Robbie hat es sich bequem gemacht, die dunklen High Heels, die sie gerade noch für die Fotoaufnahmen getragen hat, hat sie schon wieder ausgezogen. Sie sitzt jetzt im Schneidersitz auf dem Sofa. Die blonden Haare sind streng zurückgekämmt, sie trägt einen schwarzen Rollkragenpullover, eine dunkelgrüne Hose und große, runde Kreolen. „Die Rolle in The Wolf of Wall Street war meine Einführung in die amerikanische Filmindustrie“, sagt sie. „Und deshalb wurden mir danach nur solche Rollen angeboten.“ Einmal „hottest blonde ever“, immer „hottest blonde ever“. Sie verzieht das Gesicht. „Nicht nur das. Ich spiele in dem Film ja außerdem eine Frau mit Kindern, also dachten alle Leute in Hollywood, dass ich schon über dreißig bin. Ich musste dann immer sagen, nein, nein, ich bin wirklich erst 23!“ Ihr wird klar: „Ich muss jetzt dringend junge Frauen spielen, sonst ist meine Zeit als Schauspielerin auf ein paar Klischees und wenige Jahre reduziert.“
Sie spielt also in Blockbuster-Produktionen wie Tarzan (ein Flop) und Suicide Squad (ein Hit) mit, junge Frauenrollen, die zwar weit weg sind von DiCaprios Ehefrau, aber auch weit weg von dem, was Margot Robbie eigentlich spielen will. Sie weiß, sie muss es selbst in die Hand nehmen. „Ich habe mich auf die Jagd nach Rollen gemacht, die mir andere nicht geben wollten.“

Ich vermisse das Schauspielen immer, auch jetzt gerade. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, jemals damit aufzuhören. Es ist eine Flucht, ich kann dann aufhören, ich selbst zu sein.

„Bei I, Tonya habe ich zum ersten Mal Gewicht auf meinen Schultern gespürt“, sagt sie. „Als ich vor ein paar Jahren einen Film mit Will Smith gedreht habe, hatte ich keinen Druck, weil ich wusste, dass jeder denkt: Es ist ein Will-Smith-Film. Aber diesmal war ich nervös.“ Wie ist sie mit dem Druck umgegangen? Sie lacht. „Ich glaube, ich habe ein Jahr lang nicht geschlafen. Als Produzentin bist du 14 Stunden am Tag involviert, die Arbeit hat einfach nie aufgehört.“ Sie atmet einmal tief aus. „Wenn der Film nicht funktioniert hätte, wäre das voll auf meine Kosten gegangen, als Schauspielerin und als Produzentin.“
I, Tonya erzählt die wahre Geschichte der amerikanischen Eiskunstläuferin Tonya Harding, die weltweit in die Schlagzeilen kam, als im Januar 1994 ein Attentat auf ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan verübt wurde. Die Täter schlugen Kerrigan mit einem Stock aufs Knie, später stellte sich heraus, dass die Täter in enger Verbindung zu Hardings Ex-Mann standen. Tonya Harding wurde von Boulevardmedien „Eishexe“ getauft und von ihrem Verband lebenslang gesperrt.

„Als ich das Drehbuch zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich, die Geschichte ist komplett erfunden“
sagt Margot Robbie. Sie ist Jahrgang 1990, zu jung, um sich an den Skandal zu erinnern. Im Drehbuch kommen Interviewszenen mit Tonya Harding und ihrem Ex-Mann vor. Sie erzählen getrennt voneinander ihre (ziemlich unterschiedlichen) Versionen der Geschichte. „Ich dachte, das ist ein Stilmittel des Drehbuchautors“, sagt Robbie. „Aber dann habe ich herausgefunden, dass selbst die absurdesten Details authentisch sind.“ Einer der Täter flieht aus der Eishalle, nachdem er Nancy Kerrigan auf ihr Knie geschlagen hat, Margot Robbie schaut noch immer ungläubig, als sie davon erzählt, „und er zersplittert die geschlossene Glastür mit einem Kopfstoß! Ich konnte das alles nicht glauben.“

Dem Film I, Tonya gelingt das Kunststück, auf unterhaltsame, oft komische Art das dramatische Leben einer Frau zu erzählen, ohne die dunklen Seiten zu verschweigen. Tonya Harding wurde wieder und wieder geschlagen, erst von ihrer Mutter, dann von ihrem Mann – und sie hat irgendwann angefangen, zurückzuschlagen, ganz wörtlich und auch im übertragenen Sinn. Als Sportlerin gibt sie nie auf, sie kämpft so lange, bis sie die erste Amerikanerin ist, die den spektakulären Dreifach-Axel-Sprung auf dem Eis steht.

Bis heute bestreitet Tonya Harding, von Anfang an gewusst zu haben, dass ihr Ex-Mann das Attentat auf ihre Konkurrentin beauftragt hatte. Was wahr ist und was nicht und wie sich Wahrheit verändern kann, je nachdem, mit wessen Augen sie betrachtet wird, auch davon handelt der Film.

In der Rolle von Tonya Harding sagt Margot Robbie einmal: „So etwas wie Wahrheit gibt es nicht.“ Was denkt die echte Margot Robbie? „Ich glaube, dass jeder von uns seine oder ihre eigene Version der Wahrheit hat. Wir erzählen uns Geschichten aus unserem Leben doch oft so, dass sie uns in einem besseren Licht erscheinen lassen, oder wenigstens so, dass sie uns im Nachhinein sinnvoll erscheinen. Wahrheit kann sehr subjektiv sein.“
Margot Robbie wurde am 2. Juli 1990 im australischen Dalby, Queensland, geboren. Die Eltern trennen sich früh, sie wächst mit ihren drei Geschwistern bei ihrer Mutter auf, einer Physiotherapeutin. Zu ihrem Vater, einem Unternehmer, hat sie kaum Kontakt. „Ich habe ihn selten gesehen. Er ist definitiv der Geschäftstüchtigere von meinen beiden Eltern, ich bin das auch, das habe ich bestimmt von ihm.“
Margot Robbie fängt früh an zu arbeiten, sehr früh. „Ich wollte immer schon mein eigenes Geld verdienen, nicht weil ich musste, ich wollte“, sagt sie. „Ich habe jeden Erwachsenen in meiner Umgebung gefragt: Hast du einen Job für mich?“

Der damalige Freund ihrer Mutter hatte ein Restaurant. „Ich war zehn, als ich dort angefangen habe, in den Ferien und am Wochenende habe ich dort gejobbt.“ Mit 16 hat sie drei Jobs gleichzeitig, macht ihren College-Abschluss und zieht nach Melbourne.

Sie will jetzt Schauspielerin werden, woher dieser Wunsch kommt, ist ihrer Familie bis heute ein Rätsel. „Weder meine Mutter noch mein Vater haben einen kreativen Beruf, die fragen sich bis heute, warum ich das mache. Meine Schwester ist Buchhalterin geworden, und sie sagt mir jedes Mal, wenn ich sie sehe, dass ich den schlimmsten Beruf der Welt habe.“ Wieder lacht sie, aber nur kurz. Dann macht sie eine Pause.
Zum ersten Mal während des Interviews sprudelt es nicht aus ihr heraus. „Ich vermisse das Schauspielen immer, auch jetzt gerade. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, jemals damit aufzuhören.“ Kann sie erklären, was für sie das Großartige an der Schauspielerei ist? Sie nickt. „Es ist eine Flucht. Ich kann dann aufhören, ich selbst zu sein.“ Und wer ist sie? „Ich?“, fragt sie zurück, vielleicht auch, um etwas Zeit zum Nachdenken zu haben. „Ich fühle mich jedenfalls nicht besonders stark, wenn es um mich geht. Ich fühle mich stark, wenn es um meine Rollen geht. Deshalb liebe ich es, die Welt mit den Augen der Figuren zu sehen, die ich spiele.“
Kaum ist Margot Robbie mit 17 nach Melbourne gezogen, hat sie erste Rollen in kleinen Filmen, dreht Werbung, bekommt einen Gastauftritt in der beliebten australischen Soap-Opera Neighbours. Dort kommt sie so gut an, dass ihre Rolle rasch größer wird.

Im Alter von 18 Jahren gibt sie einer australischen Zeitung ein Interview und sagt: „Ich werde nach Hollywood gehen.“ Kann sie sich heute selbst erklären, woher sie dieses Selbstbewusstsein hatte? „Nach einer Weile bei Neighbours habe ich gemerkt, hey, ich kann das, ich kann damit Geld verdienen, das kann wirklich mein Beruf werden. Es klingt vielleicht merkwürdig, aber ich habe damals ganz klar drei Möglichkeiten für mich gesehen. Entweder ich werde eines Tages aus der Serie gefeuert und höre auf mit der Schauspielerei – aber ich werde alles tun, damit das nicht passiert. Oder, zweitens, ich bleibe in den nächsten zwanzig Jahren bei Neighbours und führe ein gemütliches, schönes Leben in Australien. Oder, Variante drei, ich ziehe nach Los Angeles und schaue mich mal um.“ Sie macht eine kurze Pause. „Und weil ich ein Teenager war, vollkommen angstfrei, ich hatte ja nichts zu verlieren, habe ich mich natürlich für Möglichkeit drei entschieden.“

In Los Angeles bekommt sie eine Rolle in einer neuen Fernsehserie. Pan Am erhält gute Kritiken, wird zwar schnell wieder eingestellt, aber Hollywood wird auf Margot Robbie aufmerksam. Und im Sommer 2012 wird bekannt, dass sie in The Wolf of Wall Street mitspielen wird. Ihre Ohrfeige hat gesessen.
Am Set eines anderen Films lernt sie den britischen Regieassistenten Tom Ackerley kennen, gemeinsam mit anderen jungen Filmemachern. Sie alle gründen gemeinsam eine Firma, mit der sie jetzt I, Tonya produziert haben.
Die Gruppe zieht gemeinsam in eine WG nach London, im Laufe des Zusammenwohnens verlieben sich Robbie und Ackerley ineinander. Sie halten die Beziehung lange geheim, auch weil sie Angst haben, dass die anderen in der WG und in der Firma das nicht gut finden. Die Boulevardmedien dichten ihr in derselben Zeit jedenfalls Affären mit allen männlichen Hauptdarstellern, mit denen sie dreht, an. „Mein Liebesleben in den Klatschblättern liest sich so aufregend, wie es niemals gewesen ist“, ist ihr trockener Kommentar dazu. 2016 hat sie bekannt gegeben, dass Ackerley und sie heimlich geheiratet haben. Sie leben mittlerweile gemeinsam in Los Angeles.
Ihre Hochzeitsreise führt sie nach Tahiti, sie leben ein paar Tage in einer Hütte in der Natur, beschließen dann doch, in ein Luxushotel in der Nähe zu ziehen. Die beiden gehen ins Fitnessstudio des Hotels, Margot Robbie macht sich noch über die alten Sporthosen ihres Manns lustig, „die sind dir viel zu klein!“. Ihrem Mann ist das egal, „wen sollen wir dort schon treffen?“.

Sie betreten das Studio – und vor ihnen steht Barack Obama. „Was mich am meisten schockiert hat in dem Moment“, sagt sie, „war, dass er mich sofort erkannt hat. Ich habe mich brav vorgestellt: ‚My name ist Margot Robbie.‘ Aber er sagte sofort: ‚Hi, Margot, Sie sind eine sehr talentierte Schauspielerin.'“
Während ihr in dem Moment klar wird, dass offenbar mittlerweile selbst der amerikanische Präsident weiß, wer sie ist, muss sie gleichzeitig an die alten Sporthosen denken, die ihr Mann neben ihr trägt.

Als ihr Mann und sie das Drehbuch zu I, Tonya in die Hände bekommen, zirkuliert das Manuskript schon eine ganze Weile in Hollywood. Von so einer Rolle hat Margot Robbie immer geträumt, vielschichtig, mit großen und kleinen Dramen. Was sie erst später erfährt: Dem Autor des Drehbuchs geht es ganz genauso wie ihr als Schauspielerin.
Steven Rogers ist in Hollywood bekannt für romantische Komödien – und Hollywood will auch nichts anderes von ihm haben. Zufällig sieht er vor einigen Jahren im Fernsehen eine Dokumentation über den Fall von Tonya Harding, in der die Frage gestellt wird, ob die Öffentlichkeit damals recht hatte – ist Harding wirklich eine „Eishexe“? Oder eine Frau aus einfachen Verhältnissen, in Amerika white trash genannt, die sich gegen alle Widerstände an die Spitze ihrer Welt kämpfen wollte? Oder vielleicht eine Mischung aus beidem?
Rogers nimmt Kontakt mit Harding und ihrem Ex-Mann auf, interviewt beide, getrennt voneinander. Und er stellt fest, dass es ihm selbst ganz ähnlich geht wie Tonya Harding. „Ich war wie sie auch nur bekannt für eine Sache, was ich nie fair fand“, hat er Vanity Fair vor einigen Wochen erzählt. „Ich war bekannt als der Typ, der romantische Komödien schreibt. Aber ich bin doch mehr.“

Mit dieser Motivation schreibt er das Drehbuch, und als Margot Robbie, der es ja genauso geht, es liest, schließt sich ein Kreis. Und was sagt Tonya Harding zu dem Ganzen?
Margot Robbie besucht die Frau, die sie spielt, wenige Wochen vor Beginn der Dreharbeiten zum ersten Mal. „Sie war sehr freundlich, das Treffen war großartig. Es war nicht so, dass ich danach dachte, ich muss die Rolle anders spielen, ich wollte ihr einmal in die Augen schauen, ich habe ja eine Verantwortung ihr gegenüber. Ich wollte ihr auch sagen, dass wir einen Kinofilm drehen und keine Dokumentation und dass ich eine Schauspielerin bin, keine Journalistin.“