Tatort Köln: Drehstart für neuen WDR-Tatort „Bausünden“

Die Dietrich am Filmset Tatort Köln: Drehstart für den neuen WDR-Tatort „Bausünden“

Magazin Die Dietrich – 20.März. 2017 / Anuschka Wienerl


Tatort Köln: Drehstart für neuen WDR-Tatort „Bausünden“
Die Dietrich Live zu Gast am Filmset des neuen Tatorts “ Bausünden“.
Im März 1997 fiel die erste Klappe zu „Willkommen in Köln“, dem ersten „Tatort“ mit den Kommissaren Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär). Regie führte damals Kaspar Heidelbach. Genau 20 Jahre später setzt er „Bausünden“, den 71. Fall der Kölner Ermittler in Szene: Die Kommissare Ballauf und Schenk müssen den Mord an einer Hotelrezeptionistin aufklären und kommen dabei in Berührung mit der dunklen Seite der Baubranche, wo der Kampf um Großaufträge mit allen Mitteln geführt wird. Unter Mordverdacht steht der Bauleiter Lars Baumann (Hanno Koffler: „Die Dasslers“, „Besondere Schwere der Schuld“). Bei einer verdeckten Ermittlung versuchen sie, ihn zu stellen…
In einer Gastrolle zu sehen ist Jana Pallaske.

Der Sendetermin ist für 2018 vorgesehen.

Der „Tatort – Bausünden“ ist eine Produktion der Bavaria Fernsehproduktion (Niederlassung Köln, Produzentin: Sonja Goslicki) im Auftrag des WDR (Redaktion: Götz Bolten).

 

Die Dreharbeiten laufen bis 8. April in Köln und Umgebung.

Die Aufnahmen im Hotel sind im „Radisson Blu“ am Messekreisel entstanden, andere Szene wurden in Braunsfeld, im Rheinauhafen und in der Südstadt gedreht.
Am Set in der Südstadt beschatten Bär und Behrendt am Tomatoe’s Restaurant (steht montags leer wegen Ruhetag) einen Verdächtigen, der ihnen allerdings zunächst einmal entkommt. Den spielt Hanno Koffler, dessen Gesicht auf gesunde Sonnenbräune geschminkt ist, da er als Bauleiter in Katar an einem Fußball-Stadion für die WM 2022 tätig ist.
Mit Schauspiel-Kollegin unterwegs
Als eine seiner Verwandten ist Schauspiel-Kollegin Jana Pallaske ebenfalls mit in der Südstadt unterwegs. „Hier drehe ich gerne. Das ist wie ein Heimspiel. Ich wohne ja gleich die Ecke rum am Ubierring“, sagt Regisseur Heidelbach, der Bär und Behrendt schon 1990 für die Ruhrgebiets-Serie „Leo und Charlotte“ erstmals gemeinsam vor die Kamera holte.
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Dreharbeiten Köln im Film und in Wirklichkeit
Seitdem hatte er mit Bär mehr als 500, mit Behrendt gut 600 gemeinsame Drehtage. „Da ist man sich sehr vertraut. Man muss nicht mehr viel reden. Oft reicht ein Blick.“
Was hat sich denn ansonsten in den 20 Jahren verändert? „Inzwischen drehen wir alles digital und das Geld für die Produktionen wird knapper. Aber der Spaßfaktor ist geblieben“, so Heidelbach. „Ich gehe mit Freude zum Dreh – jeden Morgen. Und dieser Tatort ist ein ganz normaler Kriminalfall. Ohne viel Schnickschnack, aber mit einer richtig starken Pointe am Ende.“

 

 

Die Dietrich Redakteurin Anuschka am Filmset vom Kölner Tatort.