Magazin Die Dietrich -29. 06.2019 Anuschka Wienerl

Das Filmfest München 2019 ist eröffnet. Zur Feierlichkeit zeigten sich zahlreiche internationale und nationale Stars auf dem roten Teppich.
Auf dem Filmfest München laufen rund 180 Filme aus 62 Ländern, davon 48 Welt- und 118 Deutschlandpremieren. Auf diese Filme könnt Ihr Euch freuen:
Mit dem Eröffnungsfilm „The Art of Self-Defense“ (Foto) von Riley Stearns startet das Festival am 27.6. um 20 Uhr im Gasteig – allerdings nur mit persönlicher Einladung. Der Regisseur der Komödie und Hauptdarsteller Jesse Eisenberg sind anwesend. Der Film über einen schüchternen Buchhalter, der Karate lernt, ist an weiteren Terminen (28.6., 30.6. im Carl-Orff-Saal und 5.7. Münchner Freiheit) für das Publikum zu sehen.


Der neue Film „Yesterday“ von Regiemastermind Danny Boyle („Trainspotting“, „Slumdog Millionaire“) hat in München seine deutsche Premiere am 29.6. im Sendlinger Tor. Boyle hat hier eine ziemlich verrückte Geschichte über die Beatles zusammengebastelt, denn was wäre, wenn sich nur noch eine Person auf der Welt an den Sound der Fab Four erinnern könnte?
Als Abschlussfilm läuft die Komödie „Late Night – Die Show ihres Lebens“ mit Superstar Emma Thompson in der Hauptrolle als Talkshow-Moderatorin am 6.7. im Carl-Orff-Saal des Gasteigs.

Insgesamt gibt es zwölf verschiedene Programmreihen – darunter den internationalen Hauptwettbewerb „Cinemasters“, der Gewinner erhält den Arri/Osram Award. Für Cineasten sind die Werke in der Reihe „Spotlight“ ein Muss, hier gibt es große Stars in noch größeren Bildern.
Der Nachwuchs präsentiert sich bei „Cinevision“ und „Neues Deutsches Kino“. Im Segment „Hommage“ widmen sich die Retrospektiven diesmal dem dänischen Dokumentarfilmer Mads Brügger und dem südkoreanischen Autorenfilmer Bong Joon Ho, der 2019 mit „Parasite“ die Goldene Palme von Cannes gewann.

Aber auch das Fernsehen wird im Bereich „Neues deutsches Fernsehen“ entsprechend gewürdigt. Zudem steigen in diesem Rahmen auch immer eine Menge Preisverleihungen, Gesprächsreihen und Partys, bei denen sich stets einige Filmstars blicken lassen.